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Warum soll ich mit „Yoga“ Blöcken arbeiten?

Diese Frage wird mir zwischendurch immer mal wieder gestellt. Es gibt im Yoga teilweise den Ansatz, dass man keine Hilfsmittel nutzen darf. Kann ich eine Bewegung, eine Position nicht, so übe ich diese auch nicht, so in etwa. Ich gehöre sicher nicht zur Sorte von Yoga Lehrer*innen, mit dieser Haltung. In meinen Stunden nutzen wir die Blöcke vor allem am Anfang, im sog. Reset, damit wir unsere optimale Körperhaltung etwas besser spüren oder für gewisse Rumpfübungen.


Blöcke können als geniale Hilfsmittel dienen. In den meisten Fällen sind die Blöcke auch eine Art von Verletzungsvorbeugung. Sie bringen den Boden näher zu uns und geben uns dadurch ein schnelles und gutes Feedback. Das beginnt bei einer Vorwärtsbeuge, wo wir die Knie beugen können und unsere Hände auf den Blöcken aufsetzen und geht weiter in einen Plank mit den Händen auf den Blöcken. Mit dem Boden näher an unseren Schultern, können wir uns viel besser auf unsere Körperhaltung fokussieren wie z.B. ein langer Nacken (Achtung text neck) oder auch ein neutrales Becken. In einem Herabschauenden Hund können die Blöcke die gewünschte Öffnung in den Schultern bringen. Gerade bei Menschen die mehrheitlich sitzend arbeiten, ist es schwierig die Schultern im Herabschauenden Hund neutral zu halten, hierzu wirken die Blöcke als wahre Wundermittel.


Nebst der Nutzung zur Vereinfachung von Positionen nutze ich sie auch gerne als erschwerende Hilfsmittel. Sei dies als zusätzliches Gewicht oder auch um Handstand Hops zu üben. Für unser Gehirn ist diese Abwechslung wahnsinnig wertvoll.


Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Nutzung der Blöcke für mehr Mobilität. Eine meiner liebsten Übung ist z.B. mit den Schulterblätter auf einen quer liegenden Block zu liegen und dabei die Wirbelsäule über den Block zu legen und wieder ab zu heben. Dabei werden die einzelnen Wirbel der Brustwirbelsäule sowas von angenehm geöffnet und mobilisiert. Love it. Du kannst dann langsam den Block nach oben bzw. unten schieben, so dass du am Schluss fast alle Wirbel der Brustwirbelsäule mobilisiert hast. Oder natürlich auch unter den Kopf in einer liegenden Position, dabei den Kopf nach links und rechts drehen und so auch gleich die verspannten Muskeln am unteren Teil des Schädels massieren.


Und ganz ehrlich, die Blöcke sind auch überhaupt nicht teuer und können anschliessend auch für sitzende Meditationen, Laptop Untersätze, Türstopper etc. genutzt werden.


Herzlich Fabienne

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