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Hüfte, oh Hüfte

Ein kleines Juchee bzw. eine Hommage an unsere Hüfte.

Diese Woche lag der Fokus meiner LYT Yogaklasse beim Öffnen unserer Hüfte. Die Hüfte ist ein komplexes Gebilde. Etwa 21 verschiedene Muskeln umgeben und kreuzen den Hüft- und Beckenbereich. Diese arbeiten meist synchron, um die Stabilität des Beckens und funktionelle Hüftaktivitäten aufrechtzuerhalten. Häufig werden im Sport dabei die Beuger, Adduktoren, Abduktoren und/oder die Hamstrings verletzt. Die Muskelgruppen arbeiten harmonisch zusammen, haben aber natürlich unabhängige Funktionen.


Deswegen ist es so wichtig, dass wir nicht nur die vorderen und hinteren Oberschenkelmuskeln trainieren, sondern wirklich auch die Gesässmuskeln, die Stabilisatoren des Beckens und der Hüfte. Nicht zu vergessen sind dabei auch die kleinen Muskeln wie der Piriformis und die Zwillingsmuskeln aber auch die Muskeln des Beckenbodens.


Warum wird aber gerade im Yoga immer wieder über die Hüfte gesprochen oder der Fokus auf Bewegungen in der Hüfte gelegt?

  • Die Hüfte ist das grösste Gelenk unseres Körpers.

  • Über das Becken (Hüfte ist Teil des Beckens) wird die Energie aus den Füssen durch den gesamten Körper transferiert.

  • Es ist ein synoviales Gelenk, je mehr wir das Gelenk bewegen, desto geschmeidiger wird die synoviale Flüssigkeit und damit auch das Gelenk.

  • Häufig verkrampfen wir in Stresssituationen unseren ganzen Körper, insbesondere die Hüftmuskeln. Dies endet häufig in einem verspannten Iliopsoas - Hüftbeuger. Somit setzt sich der Stress und die negativen Emotionen direkt in der Hüfte und im Becken ab. Hinzu kommt, dass diese Region auch mit dem Sakralchakra, dem Wurzelchakra, verbunden ist, welches verantwortlich ist für unsere Stabilität und innere Stärke sowie unser Urvertrauen.

Helfen also Yogaklassen zum Thema Hüftöffnung bei den obigen Themen? Unbedingt. In Klassen mit einem bestimmten Fokus, können unsere Sinne vollkommen auf das entsprechende Thema gelegt werden. Unser Atem fliesst bewusst in diese Region und damit auch die kreierte Wärme aus der Bewegung.


Im LYT Yoga achten wir zusätzlich noch auf optimale und funktional clevere Bewegungsabläufe. Dadurch können in einer entsprechenden Klasse auch folgende Punkte ihren Platz finden:

  • Stärkung der Gesässmuskeln, die aufgrund einer suboptimalen bzw. schlechten Körperhaltung/Unterbelastung, zu einer verstärkten Innenrotation des Oberschenkels (X-Beine) und zu einer Fusspronation (abrollen des Fusses über die Innenseite) führen können.

  • Entspannung und Lösung von Fasziensträngen im Hüftbereich die einen direkten Einfluss auf Schmerzen im unteren Rücken wie auch Ischiasproblemen haben.

Mir zeigen all diese Recherchearbeiten vermehrt, wie sinnvoll es sein kann, wenn Wert auf einen optimalen Bewegungsablauf gelegt wird. Die Hüfte dabei in den Fokus zu nehmen, als unser grösstes Gelenk und Zentrum unserer Energiezentrale, macht durchaus Sinn. Der Einfluss den die Hüfte nach oben in Richtung Schultern und nach unten in Richtung Füsse, ist einfach zu gross, als dass er ignoriert werden kann.


Herzlich Fabienne

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