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Der achtgliedrige Pfad des Yoga

Was bedeutet Yoga schon wieder? Yoga stammt aus dem Sanskrit und bedeutet sowohl Weg als auch Verbindung und Ziel.

Aus dem klassischen Yoga haben sich das Yoga Sutra von Patanjali entwickelt. Ein wichtiger Ursprungstext zum Yoga. Darin stellt Patanjali den achtgliedrigen Weg des Yoga dar. Der von ihm dargelegte Weg ist eine Methode, die uns unterstützen soll weiterzukommen und uns (neu) zu erkennen.

  1. Yamas: das Verhalten gegenüber anderen Menschen

  2. Niyamas: das Verhalten gegenüber sich selber

  3. Asana: das Verhalten mit dem eigenen Körper

  4. Pranayama: der Umgang mit dem Atem

  5. Pratyahara: zurücknehmen der Sinne

  6. Dharana: den Geist auf einen einzigen Punkt konzentrieren

  7. Dhyana: der vollendete Zustand der Meditation

  8. Samadhi: Verbundenheit mit dem höchsten Selbst


Wenn du sagst, du gehst heute ins Yoga, dann ist darunter meist das Üben von Asanas gemeint. Also Haltungen auf der Matte, manchmal schweisstreibend und manchmal langsam und entspannend. Das ursprüngliche Ziel der Asanas war jedoch eigentlich, dass man die Fähigkeit entwickelt über einen längeren Zeitraum bequem in einer Position zu sitzen, um dann auch die Meditation durchführen zu können.


In meinem Yogaruum biete ich insbesondere Yoga-Asana Klassen an. Trotzdem möchte ich gerne zeigen, wie vielseitig der Weg des Yoga ist und vor allem wie wir auch in der heutigen Zeit von den alten Schriften von Patanjali noch lernen können.


Warum im Yogaruum nur Asana-Klassen angeboten werden? Ganz einfach, weil auch ich so auf Yoga aufmerksam wurde. Hinzu kommt, dass ich durch die Beobachtungen an meinen Schüler*innen feststellen konnte, dass unser Nervensystem ganz häufig im overdrive Modus läuft. In diesem Modus, also gestresst vom Büro auf die Matte, ist es schwierig, dass ich dich in eine Meditation leiten kann oder dir etwas über Ahimsa beibringen kann. Meist geht die Verbindung zwischen Körper, Atem und Geist etwas besser, wenn sich der Körper bewegt hat und damit dem Geist etwas mehr Platz und Klarheit verschafft. Mein Zeil ist und wird es jedoch bleiben, dass wir Yoga als dieses Verbindungsstück von Körper, Atem und Geist ansehen und damit auch neben der Matte arbeiten.


Ich freue mich, in nächster Zeit vermehrt auf Yoga Themen einzugehen, die nicht nur mit Asanas zu tun haben.


Herzlich Fabienne

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